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Polaroid Adventskalender selber machen: 7 Ideen mit 24 Fotos

Vier Fotodrucke im Polaroid-Stil mit Urlaubs- und Paarmotiven, darunter ein Herzchen- und ein Regenbogenrahmen

Für einen Adventskalender im Polaroid-Stil brauchst du keine Sofortbildkamera: 24 Fotos aus deiner Handy-Galerie, 24 kurze Botschaften und ein Abend Zeit reichen. Mit „Polaroid Adventskalender“ ist hier der Look gemeint: Fotodrucke im Retro-Format mit dem typischen weißen Rahmen und breitem unterem Rand, keine Original-Sofortbilder von Polaroid oder Instax. Bei 0,34 € pro Bild kosten die 24 Drucke zusammen 8,16 € plus Versand, und am Ende hängt da ein Kalender, den es nur einmal gibt.

Hier findest du Material und Kosten, sieben Bauarten von der Fotoleine bis zur Kinder-Variante, einen Motivplan für 24 Tage, Ideen für Botschaften und einen Zeitplan bis zum 1. Dezember.

Was du für deinen Adventskalender im Polaroid-Stil brauchst

Die Grundausstattung ist bei allen Bauarten gleich, und das meiste liegt wahrscheinlich schon in deiner Schublade.

  • 24 Fotos als Drucke, dazu zwei oder drei Reservebilder
  • Einen feinen, wasserfesten Stift für die Botschaften
  • Die Hülle je nach Bauart: Schnur und Holzklammern, Papiertütchen, kleine Schachteln, Umschläge oder ein Zweig
  • Die Zahlen 1 bis 24: gestempelt, als Zahlenaufkleber oder von Hand geschrieben
  • Washi-Tape und Etiketten zum Abdecken, Beschriften und Befestigen
  • Kleine Beigaben, wenn du magst: ein Teebeutel, ein Stück Schokolade, ein selbst geschriebener Gutschein

Welches Format zu deinem Kalender passt

Für die meisten Bauarten sind die Bilder im Polaroid-Stil in 5,5 × 9 cm die erste Wahl: klein genug für Tütchen und Schachteln, und auf dem breiten unteren Rand ist Platz für einen handgeschriebenen Satz. Wer es quadratisch mag, nimmt den Vintage-Square-Fotodruck in 9 × 9 cm – der wirkt an einer Leine oder einem Zweig ruhiger und zeigt mehr vom Motiv. Für kleine Geschichten in drei Bildern gibt es den Fotostreifen im Photobooth-Stil mit 5 × 15 cm und drei Fotos pro Streifen.

Alle drei Formate findest du in der Kollektion Fotos im Retro-Stil drucken. Gedruckt wird auf mattem 250-g-Premium-Fotopapier in Fotolabor-Qualität, als Rahmen wählst du je nach Format Weiß, Schwarz, Vintage oder ein Motiv. Ein Tipp: Bleib bei einer oder zwei Rahmenfarben, dann wirkt der Kalender wie aus einem Guss.

Schritt „Rahmen auswählen“: drei Rahmenvarianten für Fotodrucke im Polaroid-Stil – Filmoptik, Weiß und Regenbogen

Was der Kalender kostet

Die Rechnung für 24 Türchen mit den aktuellen Shop-Preisen (Stand: September 2026):

  • 24 Bilder im Polaroid-Stil à 0,34 €: 8,16 €
  • 24 quadratische Vintage-Square-Drucke à 0,49 €: 11,76 €
  • 8 Fotostreifen à 1,49 € (zusammen 24 Fotos): 11,92 €
  • Mix aus 21 Bildern im Polaroid-Stil und 3 Fotostreifen für die Adventssonntage: 11,61 €

Dazu kommt das Material für die Hülle. Versandkostenfrei wird es ab 35 € Bestellwert – etwa wenn du gleich Kalender für mehrere Menschen bestellst oder das Geschenk für Türchen 24 mitnimmst.

Adventskalender mit Fotos selber machen: 7 Bauarten

Jede Bauart kommt mit 24 Fotos aus. Entscheide nach Platz, Zeit und danach, ob die Bilder von Anfang an sichtbar sein sollen oder erst beim Öffnen auftauchen.

1. Fotoleine mit Holzklammern

Die schnellste Variante: Spann eine Schnur über Fenster, Regal oder Türrahmen und befestige die 24 Fotos so mit Holzklammern, dass die Bildseite zur Wand zeigt. Die Zahl steht groß auf der Rückseite. Jeden Tag wird ein Bild umgedreht, und nach 24 Tagen ist aus dem Kalender eine Fotogirlande geworden, die über die Feiertage hängen bleiben darf.

Nach demselben Prinzip funktionieren eine Lichterkette statt der Schnur, ein Wandgitter mit kleinen Clips oder eine alte Holzleiter, zwischen deren Sprossen du mehrere kurze Leinen spannst.

2. Papiertütchen mit Foto als Verschluss

Füll kleine Papiertüten mit einer Kleinigkeit, falte die Öffnung zweimal um und setz das Foto mit einer Klammer als Verschluss davor. Das Bild verrät schon ein bisschen vom Inhalt: Das Foto vom letzten Kinoabend steckt vor der Tüte mit Popcorn, das Bild vom Strandurlaub vor der Muschel, die ihr damals mitgenommen habt.

3. Schachteln mit Bild im Deckel

Hier bleibt das Foto die Überraschung: Kleb es innen in den Deckel einer kleinen Schachtel, außen steht nur die Zahl. Miss vorher nach, ob 5,5 × 9 cm hineinpassen.

4. Zweig oder Foto-Tannenbaum an der Wand

Ein kahler Ast in einer hohen Vase, dazu Mini-Klammern oder kleine Clips: Die Fotos hängen mit der Rückseite nach vorn an den Zweigen und werden Tag für Tag umgedreht.

Ohne Zweig klappt es an Wand oder Schranktür: Kleb die Bilder mit Washi-Tape in sechs Reihen mit einem bis sechs Fotos auf, das ergibt 21 Bilder als Tannenbaum, die Türchen 22 bis 24 bilden den Stamm. Teste das Tape vorher an einer unauffälligen Stelle. Passende Deko wie Wunschsterne aus Karton oder Zimtstern-Anhänger findest du in unseren weihnachtlichen DIY-Dekorationen für den Advent.

5. Umschläge mit kleinen Briefen

24 Umschläge, in jedem ein Foto und ein paar Zeilen dazu, warum genau dieser Moment zählt. Ein Umschlag im Postkartenformat reicht, und nach Weihnachten lassen sich die Briefe gesammelt in einer Schachtel aufbewahren.

6. Fotostreifen-Countdown

Acht Fotostreifen mit je drei Bildern ergeben genau 24 Fotos. Häng die Streifen nebeneinander auf und kleb über jedes Bild ein Stück Papier mit einer Zahl, befestigt mit Washi-Tape. Jeden Tag wird ein Feld freigelegt.

Drei Bilder pro Streifen laden zu kleinen Geschichten ein: vorher, währenddessen, nachher. Oder dreimal dieselbe Pose aus drei verschiedenen Jahren. Im Mix-Kalender bekommen die Adventssonntage 2026 (6., 13. und 20. Dezember) einen Streifen, alle anderen Tage ein Einzelbild.

Drei Fotostreifen im Photobooth-Stil mit schwarzem, weißem und cremefarbenem Rahmen, darauf Schwarzweiß-Babyfotos

7. Kinder-Variante: Foto-Rätsel und Tagesaufgabe

Für Kinder wird das Foto zum Hinweis: Das Bild vom Schlitten bedeutet „Heute geht’s raus“, das Foto vom Plätzchenblech kündigt den Backnachmittag an. Bei kleineren Kindern kommen Babyfotos von ihnen selbst gut an, ebenso das Rätsel „Wer ist das?“ mit Kinderbildern von Mama, Papa und Oma. Häng die Fotos in Kinderhöhe auf, dann können sie selbst umdrehen. Mehr Beschäftigungen für die 24 Tage findest du in unseren Adventskalender-Ideen für Kinder.

Motivplan für 24 Tage: Partner, Familie, Großeltern

Der schwierigste Teil ist nicht das Basteln, sondern die Auswahl. Am lebendigsten wird der Kalender mit einer Mischung aus alten Erinnerungen, Bildern aus diesem Jahr und ein paar Wünschen fürs nächste. Teil die 24 Tage in vier Blöcke zu je sechs Tagen mit einem Thema, dann erzählt der Kalender eine Geschichte statt 24 zufälliger Bilder.

Fehlen dir Motive, fotografier in den Wochen davor gezielt: den Weihnachtsmarkt, das erste Plätzchenblech, den Frost auf dem Fensterbrett.

Für deinen Partner oder deine Partnerin

  • 1. bis 6. Dezember – wie alles anfing: das erste gemeinsame Foto, der Ort des ersten Dates, ein Screenshot der ersten Nachricht als Fotodruck.
  • 7. bis 12. Dezember – unterwegs: Reisen, Ausflüge, der verregnete Campingtag, über den ihr heute lacht.
  • 13. bis 18. Dezember – euer Alltag: das Sonntagsfrühstück, die gemeinsame Küche, die Pflanze, die ihr beide zu gießen vergesst.
  • 19. bis 24. Dezember – was noch kommt: Fotos von Orten, an die ihr wollt, und am 24. ein selbst geschriebener Gutschein für die erste gemeinsame Unternehmung im neuen Jahr.

Auf den Rand kommt ein Satz pro Bild: „Hier wusste ich es.“ Oder: „Du hattest recht mit der Abkürzung. Nicht.“ Kurz schlägt lang.

Für die Familie

Ein Familienkalender hängt am besten dort, wo alle vorbeikommen, im Flur oder in der Küche. Themenblöcke, die gut funktionieren: „Wir damals“ mit alten Baby- und Kinderfotos, „Unsere Rituale“ vom Sonntagsspaziergang bis zum Urlaubsfrühstück, „Das war unser Jahr“ und zum Schluss „Das machen wir als Nächstes“. Für Gruppenfotos ist das quadratische Format oft die bessere Wahl, weil es in der Breite mehr Platz bietet als das schmale Hochformat.

Quadratischer Fotodruck mit weißem Rand: Eltern küssen ihr Kleinkind in einem Sommerfeld

Für Türchen 24 passt etwas, das nach vorn schaut: Das Challengebuch für Familien für 17,90 € enthält 32 Aktivitäten zum gemeinsamen Erleben, mit Platz für Fotos. Der Kalender blickt zurück, das Buch sammelt die Erinnerungen fürs nächste Jahr.

Für Oma und Opa

Für Großeltern eignet sich ein Jahresrückblick in 24 Bildern: Zwei Fotos pro Monat ergeben genau 24 Türchen. Lass die Enkel die Zahlen selbst schreiben oder malen und schreib die Botschaften groß und gut lesbar. Hinter Türchen 24 steckt das schönste Familienbild des Jahres als Fotoposter in 30 × 40 cm für 8,90 €, fertig für den Rahmen.

Botschaften und Gutscheine: Was auf die Fotos kommt

Der Text macht aus einem Foto ein Türchen. Vorn auf den breiten Rand passt ein Satz, auf die Rückseite die Zahl und alles, was bis zum Umdrehen eine Überraschung bleiben soll. Drei Regeln helfen beim Schreiben:

  • Ein Gedanke pro Bild: ein Satz, eine Erinnerung, ein Insider.
  • Abwechseln: Lustige, liebevolle und rätselhafte Sätze im Wechsel halten die Spannung bis zum 24.
  • Stift testen: Probier deinen Stift erst an einem Reservebild aus und lass die Schrift trocknen, bevor du die Bilder stapelst. Für längere Texte auf der Rückseite sind beschriftete Etiketten die saubere Alternative.

Satzanfänge, die fast immer funktionieren:

  • „Weißt du noch, als …“
  • „Das war der Tag, an dem …“
  • „Ich hätte nie gedacht, dass …“
  • „Rate mal, wo das war.“

Einige Türchen dürfen statt einer Erinnerung ein Versprechen enthalten. Kleine Gutscheine, die vor allem Zeit kosten:

  • „Heute gehen wir zusammen auf den Weihnachtsmarkt.“
  • „Gutschein für ein Frühstück, das ich mache.“
  • „Filmabend: Du wählst den Film, ich koche.“
  • „Ein Winterspaziergang, du bestimmst die Strecke.“

Schritt für Schritt: So hängt der Kalender am 1. Dezember

Die Lieferung dauert in der Regel 1–3 Werktage. Plane trotzdem mit Puffer, gerade in der Vorweihnachtszeit. Der erste Advent fällt 2026 auf den 29. November und ist ein guter Termin, um den Kalender zu übergeben.

  1. Anfang November – Fotos sammeln: Leg auf dem Handy ein Album „Adventskalender“ an und schieb jeden Kandidaten hinein. Nimm eher 30 als 24, aussortieren ist leichter als nachsuchen.
  2. Mitte November – bestellen: Du kannst bis zu 100 Bilder gleichzeitig hochladen, bestellt ist in rund zwei Minuten vom Handy.
  3. Ende November – beschriften: Erst die Botschaften schreiben und trocknen lassen, dann die Zahlen 1 bis 24 auf die Rückseiten.
  4. Aufhängen oder verpacken: Sortier die Bilder nach deinem Motivplan. An der Fotoleine dürfen die Zahlen ruhig gemischt hängen, dann wird jeden Morgen gesucht. Ein Abend reicht für die meisten Bauarten.
  5. Zum ersten Advent – übergeben: Wer den Kalender verschickt, packt ihn gut gepolstert ein und gibt ihn ein paar Tage früher auf.

Du bist spät dran? Die Fotoleine und die Umschläge brauchen kaum Material, damit ist der Kalender schnell gebaut, sobald die Fotos da sind.

Häufige Fragen zum Adventskalender im Polaroid-Stil

Brauche ich für einen Polaroid Adventskalender eine Sofortbildkamera?

Nein. Du nimmst Handyfotos, auch ältere, und lässt sie als Fotodrucke im Retro-Format drucken, klassisch mit weißem Rahmen und breitem unterem Rand auf mattem Fotopapier. Mit Original-Sofortbildern von Polaroid oder Instax haben sie nur den Look gemeinsam.

Wie viele Fotos brauche ich für einen Adventskalender mit Fotos?

24 für die Türchen und zwei oder drei zur Reserve. Mit Fotostreifen reichen acht Streifen, weil jeder drei Bilder zeigt.

Was schreibt man auf die Fotos im Adventskalender?

Vorn auf den Rand einen kurzen Satz zur Erinnerung, hinten die Zahl und bei Bedarf einen kleinen Gutschein. Nimm einen feinen, wasserfesten Stift und teste ihn an einem Reservebild.

Wie hängt man einen Foto-Adventskalender auf?

Am einfachsten an einer Schnur oder Lichterkette mit Holzklammern, alternativ an einem Wandgitter, einer Leiter oder einem Zweig in der Vase. Die Fotos zeigen die Zahlenseite nach vorn und werden täglich umgedreht.

Was kostet ein Adventskalender im Polaroid-Stil?

Die 24 Drucke kosten ab 8,16 € (24 × 0,34 €). Mit quadratischen Drucken sind es 11,76 €, mit acht Fotostreifen 11,92 €. Schnur, Klammern, Tüten oder Umschläge kommen dazu, ebenso der Versand, solange die Bestellung unter 35 € bleibt.

Fazit: 24 Fotos, ein Abend, eure Geschichte

Ein Adventskalender mit Fotos zeigt, dass jemand zugehört, gesammelt und sich erinnert hat – und genau das macht ihn persönlicher als ein fertig gedruckter Kalender. Such heute Abend die ersten zehn Bilder raus, leg das Album auf dem Handy an und entscheide dich für eine Bauart. Wenn die Auswahl steht, lässt du deine Fotos im Polaroid-Stil drucken und hast den Rest an einem Abend gebaut.

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